VfL Gerstetten – SG Heldenfingen / Heuchlingen 1:0 (1:0)

21 Sep

Das Derbys meistens ihre eigenen Gesetze haben betonte Gästecoach Bartak bereits vor der Begegnung. Trotz des Heimvorteils sah er seine Mannschaft in einer Außenseiterrolle in der Begegnung. SG Trainer Mack warnte dagegen schon zu Beginn: Eine Gerstetter Führung wäre unbedingt zu vermeiden. Sonst sei nichts mehr zu holen. Die erste Möglichkeit hatte Sacher der aber nur das Außennetz traf. Im Gegenzug traf der Toptorjäger der SG Heldenfingen Heuchlingen Aczigöz die Latte. Die Duftmarken waren gesetzt. Das reifere Angriffspiel zeigten die Gäste in den folgenden Minuten, scheiterten aber oft am gut aufgelegten VFL-Keeper Tanjigora. Gerstetten suchte sein Heil aus einer kompakten Deckung heraus. Das Team versuchte die hochgewachsenen Angreifer Yoldas und Celic mit hohen Bällen zu versorgen. In der 34. Minute verwertete Yoldas eine Hereingabe von Maier mit einem Seitfallzieher zur nicht unverdienten 1:0 Führung. Das Spiel blieb danach ausgeglichen. Gerstetten verteidigte gut und der SG fiel bis zur Pause nicht mehr viel ein.

Energisch kamen die Heldenfinger aus der Kabine. Im ersten Angriff trafen sie nur den Außenpfosten. Der Ausgleich blieb aus. Weiter retteten sich die Gäste mit guter Abwehrarbeit. Die Gäste konnten das Bollwerk nicht knacken. Yoldas und Kässmeyer hätten dann in der Schlussphase das Spiel nochmal fast entscheiden können. Fünf Minuten vor Schluss warf der bis dahin Tabellenzweite alles nach vorne um wenigstens einen Punkt aus Gerstetten zu entführen. Auf beiden Seiten kochten gegen Spielende die Gemüter hoch. Am Ende schafften es aber die aufopferungsvoll kämpfenden Gastgeber sich für die Pokalniederlage zwei Wochen zuvor zu revanchieren.

Nach dem Spiel lobte VFL-Trainer Patrick Bartak die Mannschaftsleistung seiner Jungs. „Eigentlich hätten wir ein bis zwei Tore höher führen müssen“, resümierte der sichtlich gelöste Gerstetter Coach. Seinen Torhüter hob aus der Mannschaftsleistung heraus.

VfL: Tandjigora, Fallabeck, Häcker, Maier, Lo Giudice, Sacher (11. Yoldas) (93. Schmid), Sessay, Eckardt, Evrensel (81. Mack), Kässmeyer, Zelic (85. Bartak)